GAG WOHNEN AM OSSENDORFER WEG                                                                                                                                                   ZUR PROJEKTÜBERSICHT | NÄCHSTES PROJEKT

WETTBEWERB. 2. PREIS
ORT: KÖLN

 
 
 
 
 
 
Die Umgebung ist geprägt von heterogenen Gebäudestrukturen aus drei- bis viergeschossigen Wohnbebauungen in Block- und Zeilenstrukturen im Osten und Westen, aus ein- und zweigeschossigen Gewerbehallen und Bürogebäuden entlang der Mathias-Brüggen-Straße und einer Kleingartensiedlung am Rande des nordöstlichen Plangebietes. Den südlichen Abschluss bilden vier signifikante, achtgeschossige Punktgebäude in Y-Form, die als Solitäre in einer gewachsenen Grünstruktur stehen.

Im Vordergrund stand die Schaffung eines neuen Gebietes, das sowohl als eigenständiges Ensemble auftritt als auch gezielt auf die vorhandene Struktur der „Y-Punkthäuser“ antwortet und dadurch ein neues, qualitativ hochwertiges und attraktives Wohnquartier am Ossendorfer Weg schafft. Das Hauptaugenmerk wurde dabei auf eine großzügige Vernetzung der im Osten und Westen angrenzenden Grünzüge gelegt.

Drei neue, charaktervolle Stadtbausteine definieren mit Ihrer klaren und kräftigen Silhouette die Geometrie des Grundstückes und bilden darüber hinaus eine städtebauliche Fassung des Plangebietes. Dieser „Dreiklang“ schafft untereinander interessante und vielschichtige Freiräume von hoher architektonischer und freiraumplanerischer Qualität, die mit einer differenzierten Höhenentwicklung gezielt auf das nähere Umfeld eingehen.
Die drei neuen Stadtbausteine bilden eine harmonische Großform, die durch das leichte Versetzen der einzelnen Gebäude, das „Abknicken“ über Eck und die Ausbildung von „Köpfen“ durch das Staffeln der Gebäudehöhen eine Differenzierung der einzelnen Baukörper ermöglicht.

Das neue Gebäudeensemble der GAG tritt mit der Ausbildung von drei Hochpunkten in Dialog mit den Strukturen der näheren Umgebung und ermöglicht somit eine Ablesbarkeit der beiden nördlichen Gebäude, die zum Mühlenweg eine neue Adresse erhalten. Der südliche Baukörper des ersten Bauabschnittes erhält seinen Hochpunkt zur Markierung des Einganges in das neue Quartier.
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